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18. September 2026
Hemley Boum
Hemley Boum
18. September 2026
Hemley Boum
ERÖFFNUNG DER LESEREIHE "STARKE STIMMEN" - DES VOIX QUI RÉSONNENT."
Lesung und Gespräch

„Als der 18-jährige Zack aus Kamerun nach Paris flieht, überlässt er seine junge Mutter ihrem Schicksal und ihren Geheimnissen. Die vielen Fragen, die er ihr nie gestellt hat, und die Erinnerung an alle, die er geliebt und verlassen hat, verschließt er tief in sich. Konfrontiert mit Diskriminierung, aber perfekt angepasst an seine neue Umgebung, baut Zack sich ein Leben als Psychologe und Familienvater auf, scheinbar glücklich – bis ihn seine Vergangenheit einholt und alles ins Wanken bringt. Einige Jahrzehnte zuvor erlebt sein Großvater Zacharias, der als Fischer mit seiner Familie in einem kleinen Küstendorf lebt, wie durch eine große Holzfirma und die Industrialisierung der Fischerei das traditionelle Leben der Familie aus den Fugen gerät. Kunstvoll hat Hemley Boum die beiden Erzählstränge miteinander verwoben. Entstanden ist ein bewegender Roman, der die unauflösbaren Verflechtungen der Generationen über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg sichtbar macht, der von Schuld und Sühne, Vergebung und Versöhnung erzählt.“ (Text des Peter Hammer Verlags).

Das Gespräch mit der Autorin – und anschließend mit dem Publikum – führt Joyce Noufélé. Es findet auf Deutsch und Französisch statt. Die deutschen Passagen des Romans liest Sarah Giese. Die Lesung findet an einem besonderen Ort statt: dem restaurierten und vor wenigen Wochen neu eröffneten Rüschhaus Sie bildet den Auftakt der Reihe „Starke Stimmen“, in der in den nächsten Monaten vier weitere Autor*innen erwartet werden.

Hemley Boum wurde in Duala geboren und studierte in Kamerun und Frankreich. Ihre Romane wurden vielfach ausgezeichnet: „Les Maquisards” mit dem Grand Prix littéraire de l`Afrique noire, „Les jours viennent et passent” mit dem renommierten Schweizer Preis für afrikanische Literaturen, dem Prix Ahmadou Kourouma und „Le rêve du pêcheur” mit dem Grand Prix Afrique 2024 und neun weiteren Literaturpreisen. Gudrun und Otto Honke übersetzten die drei Romane unter den Titeln „Gesang für die Verlorenen“, „Die Tage kommen und gehen“ und „Wind, der uns heimträgt“ für den Peter Hammer Verlag ins Deutsche. Boum lebt in Frankreich. Zurzeit ist sie Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Joyce Noufélé wuchs in Kamerun auf und studierte Sprach- und Kulturwissenschaften in Mainz. Sie arbeitet in der Erwachsenenbildung und engagiert sich für den interkulturellen Dialog.

Sarah Giese ist Fernseh- und Hörbuchsprecherin, Performerin und Regisseurin. Sie arbeitet u.a. in Münster bei Cactus Junges Theater, beim Stadtensemble oder bei Theater Ex libris.

TERMIN
Freitag, 18. September 2026, 19 Uhr
Haus Rüschhaus, Rüschhaus 81, 48161 Münster

ANMELDUNG
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich.
Mail: info@afrikanische-perspektiven.de
oder Signal/WhatsApp 01577 2536608

ANFAHRT
Hinweis zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab Münster Hauptbahnhof fährt der Bus der Linie 5 Richtung „Hannaschweg“ zur Haltestelle „Haus Rüschhaus“. Von dort aus sind es etwa 400 Meter bis zum Rüschhaus.

EINTRITT
Frei. – Um eine Spende wird gebeten. Hier spenden.

FÖRDERUNG und KOOPERATION
Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW, Kulturamt Münster, Burg Hülshoff - Center for Literature, Eine Welt Forum Münster e.V., Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V., Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar und Sprachenzentrum der Universität Münster, Eine-Welt-Netz NRW e.V.

Copyright des Fotos: Diana Pfammatter
14. August 2026
Max Lobe
Max Lobe
14. August 2026
Max Lobe
„EIN FUNKY MAKOSSA FÜR DIE FREIHEIT“
Lesung und Gespräch

Die Veranstaltung findet im Rahmen der PrideWeeks Münster 2026 statt.

„Der da ist nicht mein Sohn!“ – Diese Worte seines Vaters trafen Benjamin in seiner Kindheit schmerzhaft. Sie bezeichnen eine der vielen Verletzungen, die der schwule Balletttänzer aus Kamerun in seinem Leben erlitten hat. Benjamin ist die Hauptfigur in Max Lobes autofiktionalem Roman „Ein Funky-Makossa für die Freiheit“. Er lebt – wie auch der Autor - im Exil in der Schweiz. In dem Roman verwebt der Schriftsteller die Erinnerungen Benjamins, die Auseinandersetzung mit dem Vater und seine Suche nach Identität mit der Geschichte Kameruns. Dabei verbindet er mündliche Erzähltraditionen, Poesie und Musik. Lobes Werk ist beispielhaft dafür, dass Literatur dazu beitragen kann, Homosexuellen eine Stimme zu geben, für Gleichstellung zu kämpfen und Homophobie zu überwinden.

Das Gespräch mit dem Autor – und anschließend mit dem Publikum - führt Joyce Noufélé. Es findet auf Deutsch und Französisch statt. Die deutschen Passagen des Romans liest Barbara Kemmler.

Max Lobe, geboren 1986 in Douala (Kamerun), lebt heute in Genf und zählt zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen frankophonen Literatur. Seine vielfach ausgezeichneten Romane verhandeln Themen wie Migration, Erinnerung, postkoloniale Geschichte und queeres Leben mit erzählerischer Leichtigkeit.

Joyce Noufélé wuchs in Kamerun auf und studierte Sprach- und Kulturwissenschaften in Mainz. Sie arbeitet in der Erwachsenenbildung und engagiert sich für den interkulturellen Dialog.

Barbara Kemmler ist Schauspielerin, Regisseurin und Leiterin des Jugendtheaters Cactus Junges Theater in Münster.
Der Roman „Ein Funky-Makossa für die Freiheit“ erschien 2025 im akono Verlag, Leipzig.

TERMIN
Freitag, 14. August 2026, 20 Uhr
Black Box, Achtermannstr. 10-12, 48143 Münster

EINTRITT
Frei. – Um eine Spende wird gebeten. Hier spenden.

KOOPERATION und FÖRDERUNG
CSD Münster, Eine-Welt-Forum Münster e.V., Eine-Welt-Netz NRW e.V., Autonomes Referat für schwule, bisexuelle und queere Studierende und Autonomes Referat für lesbische, bisexuelle und queere Studierende des AStA der Universität Münster, Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar der Universität Münster, Iriba-Brunnen e.V., Kulturamt und Amt für Gleichstellung der Stadt Münster, Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung.

Copyright des Fotos: Roman Lusser
16. Juni 2026
Edson Incopté
Edson Incopté
16. Juni 2026
Edson Incopté
„DER PITANGABAUM DER NACHBARIN“
Lesung und Gespräch mit Edson Incopté

Die Anthologie „Der Pitangabaum der Nachbarin“ (Edition Noack & Block, 2025) gibt beeindruckende Einblicke in das Land Guinea-Bissau und seine Literatur. Das kleine, multiethnische Land an der westafrikanischen Küste zeigt sich durch fünf literarische Stimmen in seiner großen kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt: Waldir Araújo, Amadú Dafé, Edson Incopté, Claudiany Pereira und Marinho de Pina stehen hier exemplarisch für die literarische Vielstimmigkeit Guinea-Bissaus. Ihre Romane, Erzählungen, Gedichte und Kinderbücher wurden vielfach ausgezeichnet. Die Autor*innen bewegen sich zwischen mehreren Kontinenten und sind in zivilgesellschaftlichen Kontexten aktiv, sowohl vor Ort als auch in der Diaspora.

Der Sammelband erschien 2019 unter dem Originaltitel Fora de Jogo (Abseits) im Verlag Ku Si Mon in Bissau anlässlich des 25 jährigen Verlagsjubiläums. Die Themen der Erzählungen und Kurzgeschichten kreisen um Familiengeschichten, um Träume und frustrierte Lebenspläne, Tradition und Entwurzelung, Ungerechtigkeiten und Freiheitskämpfe.

Edson Incopté (geb. 1987 in Bissau) ist ein guineisch-portugiesischer Afrikanist, Dichter und Schriftsteller und schloss sein Studium der Afrikastudien an der Universität Lissabon ab. Er koordiniert die Organisation Academia Ubuntu Guiné-Bissau und ist zudem Sekretär des PEN-Zentrums Guiné-Bissau sowie des Schriftstellerverbands Associação de Escritores da Guiné-Bissau (AEGUI). Für sein literarisches Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Renate Heß (Berlin) studierte Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 1983 bis 1988 war sie DAAD-Lektorin in Portugal. Sie übersetzt aus dem Portugiesischen, zuletzt u.a. aus Guinea-Bissau Werke von Abdulai Sila wie das Theaterstück „Zwei Schüsse und ein Lachen“ (2021) oder die Erzählung „Die Tage von Kubukaré” (2023).

Rosa Rodrigues lebt in Heidelberg und übersetzt Literatur aus dem Portugiesischen. Sie war bis 2024 Dozentin an der Universität Heidelberg und Kulturbeauftragte des Instituto Camões. Ihr Schwerpunkt liegt auf Literatur und Kultur aus Guinea-Bissau. Zuletzt erschienen ihre Übersetzungen "Jasmim" von Amadú Dafé (2024) sowie – im Team mit Johannes Augel und Renate Heß – der Erzählband „Der Pitangabaum der Nachbarin“. Für ihre Übersetzung von „Die letzte Tragödie“ von Abdulai Silá (2021) wurde sie vom Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet. 

TERMIN
Dienstag, 16 Juni 2026, 19:00 Uhr
Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11

EINTRITT
Frei. – Um eine Spende wird gebeten. Hier spenden.

KOOPERATION und FÖRDERUNG
Eine-Welt-Forum Münster e.V., Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar der Universität Münster, Kulturamt Münster

Copyright des Fotos: Edson Incopté
14. Juni 2026
Abdelaziz Baraka Sakin
Abdelaziz Baraka Sakin
14. Juni 2026
Abdelaziz Baraka Sakin
„DER RABE, DER MICH LIEBTE“
Lesung und Gespräch

Literatur stellt die Wirklichkeit anders dar als journalistische Medien. Abdelaziz Baraka Sakin verdichtet, verbindet Realität und Fiktion zu literarischen Texten, er schreibt bildhaft und meidet Klischees. Adam Ingliz, die Hauptfigur des Romans „Der Rabe, der mich liebte“, verlässt den diktatorisch geprägten Sudan und durchquert Europa auf dem „Ameisenweg“, einer lebensgefährlichen Fluchtroute. Sein Ziel heißt England, sein Traum ist eine Professur für Sprachwissenschaft. Er ist hochgebildet, doch sein Weg endet im „Dschungel von Calais“, den Migrantenlagern, von wo aus viele unter großen Gefahren auf die britischen Inseln zu gelangen suchten. Ingliz bleibt in diesem Lager hängen, lernt viele Geflüchtete und ihre Schicksale kennen. Und er füttert Raben, denn, so sagt er, sie lieben anders als die Tauben die Rebellion und die Weisheit, weil sie klüger sind und einen reineren Geist haben. Nach einem erfolglosen Versuch, mit einem Ballon nach England zu fliehen, verfällt Ingliz den Drogen. Er will auf der Route in den Sudan zurückkehren, die er auf dem Hinweg nahm. Dabei verliert er den Verstand.

Abdelaziz Baraka Sakin ist 1963 im sudanesischen Kassala geboren, seine Bücher wurden mit internationalen Preisen bedacht, im Sudan mit Verboten belegt.

Der Schauspieler Stefan Nászay liest aus dem Roman, die Übersetzerin Larissa Bender führt das Gespräch mit Abdelaziz Baraka Sakin auf Arabisch und Deutsch.

Die Lesung ist Teil des Projekts "Sudan - neu erzählt", mehr Informationen darüber auf dieser Homepage unter "Projekte". Sie findet im Rahmen des Münsterschen Afrika Festivals 2026 statt. Vor- und nachher besteht Gelegenheit, den Afrika Markt im Rathaus-Innenhof zu besuchen.

KINDERBETREUUNG
Von 12 bis 14 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung – mit Angabe des Alters des Kindes – bis zum 8. Juni per E-Mail an stelthove@afrikanische-perspektiven.de

TERMIN
Sonntag, 14. Juni 2026, 12 Uhr
Volkshochschule Münster, Aegidiistr. 70

EINTRITT
Frei. – Um eine Spende wird gebeten. Hier spenden.

KOOPERATION und FÖRDERUNG
Ein Projekt des Vereins Afrikanische Perspektiven in Kooperation mit: vhs-Münster, Postcolonial, Transnational and Transcultural Studies am Englischen Seminar der Universität Münster, Eine-Welt-Forum Münster e.V., Darfur-Hilfe e.V., Arabisch-deutscher Literaturkreis | ArDeLit, Afrika Kooperative e.V. Förderung: Kulturamt, Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, Ausschuss für Chancengleichheit und Integration der Stadt Münster sowie Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Landes NRW.

Copyright des Fotos: Wolfgang Tanner

„الغراب الذي أحبّني“
قراءة ونقاش
الأحد، 14 يونيو 2026، الساعة 12
Volkshochschule Münster, Aegidiistr. 70

يُصوّر الأدب الواقع بشكلٍ مختلف عن وسائل الإعلام. يَمزج الكاتب عبد العزيز بركة ساكن في نصوصه الأدبية بين الواقع والخيال، ويكتب بأسلوبٍ تصويري ويتحاشى استخدام الأنماط المستهلكة.

يغادر آدم إنجليز، الشخصية الرئيسية في رواية „الغراب الذي أحبّني“ السودان الذي يرزخ تحت الحكم الدكتاتوري شاقا طريقه عبر أوروبا سالكا ما يُسمّى ب «طريق النمل»، وهو مسار هجرة شديد الخطورة، سعياً للوصول الى إنجلترا ولتحقيق حلمه لنيل درجة الأستاذية في علوم اللغات. انه رجل واسع الثقافة ورفيعُ التعليم، غير أنّ رحلته تنتهي في «أدغال كاليه»، وهي مخيّمات للمهاجرين ينطلق منها الكثيرون بهدف الوصول إلى الجزر البريطانية معرضين حياتهم الى مخاطر جمّة.

يبقى إنجليز عالقًا في هذا المخيّم، ويتعرّف على العديد من اللاجئين وإلى مصائرهم. كما انه يُطعم الغربان ويقول، إنّها على خلاف الحَمَام، تعشق التمرّد والحكمة لأنها تتمتع بذكاءٍ اكبر و روحًا أنقى. بعد محاولةٍ فاشلةٍ للفرار إلى إنجلترا بواسطة منطاد، ينحدر إنجليز إلى هاوية تعاطي المخدّرات. ثمّ يعزم على العودة إلى السودان عبر الطريق نفسه الذي سلكه في رحلته الأولى، غير أنّه يفقد صوابه في خضمّ ذلك.

وُلد عبدالعزيز بركة ساكن عام ١٩٦٣ في مدينة كسلا السودانية، وقد حازت كتبه على جوائز دولية، بينما تم منعها وحظرها في وطنه السودان. يعيش حالياً في المنفى متجولاً بين النمسا وفرنسا.

يقرأ الممثل شتيفان نازاي مقتطفاتٍ من الرواية، وتدير المترجمة لاريسا بندر الحوار مع عبد العزيز بركة ساكن باللغتين العربية والألمانية.

تُعدّ هذه القراءة جزءًا من مهرجان إفريقيا في مونستر لعام ٢٠٢٦. كما تتاح فرصة لزيارة سوق افريقيا المقام في ساحة مبني البلدية الداخلية.

المشاركون في الفعالية

عبدالعزيز بركة ساكن، درس إدارة الأعمال في مصر، وعمل مع منظمات إغاثة دولية في مشاريع داخل إقليم دارفور. بدأ مسيرته ككاتب في السودان، وتعرّض للملاحقة من قبل السلطات الإسلامية الحاكمة في الخرطوم. يعيش في المنفى بين النمسا وفرنسا. صدرت روايته «الغراب الذي أحبّني» عام ٢٠٢٤ باللغة الألمانية بترجمة لاريسا بندر (دار نشر كلينغنبرغ، غراتس).

لاريسا بندر درست الدراسات الإسلامية، وعلم الاجتماع الثقافي، وتاريخ الفن إضافة الى اللغة العربية. تُعدّ واحدة من أبرز المترجمات للأدب العربي إلى اللغة الألمانية، كما تعمل أيضًا كصحفية، ومحاضِرة في اللغة العربية الفصحى، ومحرِّرة أدبية.

ستيفان نازاي ممثل وفنان أداء. أسّس «كوليكتيف | كوربر | فِست»، وهي علامة مسرح تهدف إلى تشجيع التعاون متعدد التخصصات بين مختلف الفنانين وتحقيق هذا التعاون من خلال إنتاج فني مستقل.

الدخول: مجاناً. – نسعد بتبرعاتكم.

رعاية الأطفال
تُقدَّم خدمة رعاية الأطفال خلال الفعاليات. عدد الأماكن محدود. يُرجى تسجيل الأطفال حتى ٨ يونيو، يرجى كتابة عمر الطفل عند التسجيل عبر البريد الالكتروني:
stelthove@afrikanische-perspektiven.de

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Sudan – neu erzählt – السودان المعاد روايته
Sudan
Schule in Abu-Rukbah
Sudan
Schulbibliothek in Gambia
Gambia
Autor:innenstipendien
Sudan

Gemeinsam Perspektiven
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Verein

Im September 2020 wurde der Verein Afrikanische Perspektiven e.V. in Münster gegründet. Die Gründungsmitglieder führte ihr Interesse an Literatur aus afrikanischen Ländern der Diaspora zusammen. Ziel des Vereins ist die Zusammenarbeit mit Menschen und Organisationen afrikanischer Länder und der Diaspora, das gegenseitige Verstehen und Verständnis sowie die Kenntnis und Anerkennung verschiedener Sichtweisen. Hierzu gehört auch die Auseinandersetzung mit der afrikanisch-europäischen, speziell der afrikanisch-deutschen (Kolonial-)Geschichte. Dies geschieht in Münster durch Austausch mit Autor*innen, Künstler*innen oder Wissenschaftler*innen bei Lesungen, Vorträgen und Diskussionen, aber auch durch Film oder Theater.

In afrikanischen Ländern fördert der Verein vor allem Kultur- und Bildungsprojekte.

Ein großer Teil dieser Aktivitäten wird ehrenamtlich erbracht. Die Finanzierung erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder, Spenden und Zuschüsse verschiedener Institutionen.

Der Verein Afrikanische Perspektiven e.V. ist seit dem 10. November 2020 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Münster eingetragen. Afrikanische Perspektiven e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich abzugsfähig.


Gifty C. Wiafe
Vorsitzende
Ansprechpartnerin für Jugendarbeit und Theater
wiafe@afrikanische-perspektiven.de

Grace Njoroge-Krüger
Stellv. Vorsitzende
Ansprechpartnerin für Kinderprojekte
njoroge@afrikanische-perspektiven.de

Dr. M. Moustapha Diallo
Stellv. Vorsitzender
Ansprechpartner für Literatur und (Post)Kolonialismus
diallo@afrikanische-perspektiven.de

Dr. Anna Stelthove-Fend
Schatzmeisterin
Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit
stelthove@afrikanische-perspektiven.de